Autor: Stefan Groß

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MAGNUS LINDGREN – Batucada Jazz

(enja, VÖ: 14.05.10) Magnus Lindgren, 1974 in Västeràs (Schweden) geboren, begann mit 13 Jahren Saxophon zu spielen. Seine erste größere Tournee absolvierte er mit 18 in der Peter Johannesson Band mit Herbie Hancock. Im Lauf der Jahre arbeitete er u.a. auch mit Joe Sample, Wilton Felder, James Ingram, Koop, Bob Mintzer und der klassischen Sängerin

PASCAL SCHUMACHER & JEF NEVE – “Face To Face”

(enja, VÖ: 14.05.10) Das Duo Pascal Schumacher & Jef Neve wurde für die Konzertreihe “Rising Stars” nominiert, die von großen europäischen Konzerthäusern präsentiert wird. Das zeigt zwei Dinge: Die Konzerthäuser der Gegenwart und ihr Publikum haben einen Horizont, der über das “Philharmonische” weit hinausreicht. Und der Jazz von Pascal Schumacher und Jef Neve ist von

Choc Quib Town – “ORO”

(World Records, VÖ 07.05.10) “Sómos Pacífico, estamos unidos, nos une la región, la pinta, la raza y el don del sabor.” Im Title-Track des Debütalbums “Sómos Pacífico” bekennen sich Choc Quib Town stolz zu ihrer Heimatgegend im Nordwesten Kolumbiens. Die zitierte Refrainzeile bedeutet soviel wie: “Wir sind die Pazifikküste, wir sind eins, vereint in der

Keith Jarrett / Charlie Haden – “Jasmine”

(ECM Records, VÖ: 07.05.10) In trauter Zweisamkeit haben Pianist Keith Jarrett und Bassist Charlie Haden, zwei der einflussreichsten Musiker der zeitgenössischen Jazzszene, ein neues Album mit Liebesliedern und Standards aufgenommen. “Jasmine” ist die erste für ein Album festgehaltene Zusammenarbeit dieser beiden Ausnahmemusiker seit dreißig Jahren. Die letzte gemeinsame Einspielung war das 1976 entstandene Live-Album “Eyes

LEE KONITZ NEW QUARTET – “Live At The Village Vanguard”

(enja, VÖ: 26.03.10) Die Beziehung zwischen Lee Konitz und dem Trio Minsarah begann vor einigen Jahren in Köln, wo Lee fast 20 Jahre lang lebte, bevor er in die USA zurückging. Lee hat das internationale Trio des deutschen Pianisten Florian Weber, des US-Bassisten Jeff Denson und des israelischen Schlagzeugers Ziv Ravitz bei Konzerten gehört und

Paolo Fresu – 7/8 (Sette Ottavi)

(EMI / Blue Note, VÖ: 19.03.10) Paolo Fresu ist nicht nur der bekannteste italienische Jazztrompeter, sondern zugleich der kommerziell erfolgreichste Jazzmusiker Italiens. Das mag auch daran liegen, dass der knapp 50-jährige Musiker stets mit einer Vielzahl von Projekten beschäftigt ist und einen enormen Output an diversen Alben auf unterschiedlichen Labels verzeichnet. Für Blue Note hat

Francoise Hardy – La pluie sans parapluie

(EMI, VÖ: 23.04.10) Vier Jahre ist es nun her, dass Françoise Hardy Parenthèses veröffentlichte, ein Album mit Duetten, das sie vielleicht, wie der Titel vermuten lässt, als schöpferische Ausnahme, als sozusagen ausgeklammert aus ihrer Karriere, verstanden haben wollte. Sie kann unmöglich geahnt haben, dass sich stattdessen eines der bislang intensivsten Kapitel ihrer Karriere auftat. Die

Nigel Kennedy – Shhh!

(VÖ: 09.04.10; EMI Classics) Seit über 25 Jahren ist Nigel Kennedy einer der gefragtesten und weltweit führenden Violinvirtuosen. 1977 gab er mit Mendelssohns e-moll-Violinkonzert sein sensationelles Konzert-Debüt in der Londoner Royal Festival Hall mit dem Philharmonia Orchestra unter Riccardo Muti. Der wandlungsfähige Künstler versteht sich als Grenzgänger zwischen verschiedensten Musikstilen. Seine einzigartige musikalische Begabung und

Manu Katché – Third Round

(VÖ: 19.03.10; ECM) Neue Runde, anderes Spiel. Auf seinem dritten Album für ECM präsentiert Manu Katché eine komplett neue Band, einen veränderten Sound: Elf durchlässig entspannte Stücke zwischen minimalem Funk, elegantem Pop und Jazz-Feeling. Der dezente aber grundsolide Druck, den die Perkussionsarbeit des Leaders gemeinsam mit Pino Palladinos punktgenauem Bass ausübt, inspiriert das gesamte Ensemble.

Baaba Maal – Television

(Because Music/discograph; VÖ: 03.07.09) “Die Aufgabe von uns Musikern besteht darin, Ratschläge zu erteilen, die Menschen vor Gefahren zu warnen und ihnen Gedanken zu vermitteln, auf die sie selber vielleicht nie gekommen wären. Wir nutzen Melodien und Harmonien, um solche Gedanken in ihre Köpfe zu befördern.” Mit diesen Worten beschreibt Baaba Maal seine Rolle auf

whitetree – cloudland

(Ponderosa music; VÖ: 15.05.09) Zugegeben, “Cloudland” ist nicht der erste Versuch, elektronische Tonerzeuger von heute mit klassischer Musik zu paaren. Carsten Nicolai arbeitete mit Ryuichi Sakamoto, Carl Craig und Moritz von Oswald versahen Maurice Ravels “Bolero” mit einem Techno-Dreh, und auch einige andere Musiker der jungen Generation sind mit dem Laptop genauso vertraut wie mit

Sara Tavares – Xinti

(World Connection; VÖ: 08.05.09) Wie Tito Paris, Tcheka und Lura gehört auch Sara Tavares zur jungen Garde kapverdischer Musiker, denen es in letzter Zeit gelungen ist, aus dem übermächtig erscheinenden Schatten einer Césaria Évora herauszutreten. Die 1978 geborene Sängerin wuchs in Lissabon auf und ist zu jener Altersgruppe von Immigranten zu rechnen, die nirgends wirklich

Freddie Hubbard – Without A Song (Live In Europe 1969)

(Blue Note; VÖ: 12.06.09) Blue Note öffnet einmal mehr seine Schatztruhe: In der Serie seltener Archivaufnahmen, in der bereits exzellente Livealben von Thelonious Monk mit John Coltrane, Charles Mingus mit Eric Dolphy sowie von Horace Silver vorliegen, erscheint nun ein weiteres Prunkstück – eine Hommage an Freddie Hubbard, den legendären Jazztrompeter, der Ende letzten Jahres

Joe Lovano/ UsFive – Folk Art

(Blue Note; VÖ: 08.05.09) Joe Lovano ist zwar noch keine 60, aber längst ein Urgestein unter den Blue-Note-Künstlern. Natürlich genießt der mit Grammy, Ehrendoktortitel und kontinuierlichen DownBeat-Poll-Gewinnen dekorierte Tenorsaxophonist alle denkbaren Freiheiten. Und auf „Folk Art“, seinem mittlerweile 21. Album für Blue Note, nutzt er diese Freiheiten so ausgiebig, dass sie letztlich genau jene Philosophie

Avishai Cohen – Aurora

(Blue Note; VÖ: 24.04.09). Mit dem Bassisten und Komponisten Avishai Cohen konnte Blue Note einmal mehr ein Schwergewicht der internationalen Jazzszene verpflichten. In jüngster Zeit hatte der israelische Musiker, den DownBeat zu Recht als „Jazzvisionär von globalem Ausmaß“ bezeichnet, vor allem mit seinem Trio für Furore gesorgt. Für sein Blue-Note-Debüt „Aurora“ geht Cohen, der als

Priscilla Ahn – A Good Day

(Blue Note; VÖ: 08.05.09). Blue Note hat in den letzten Jahren ein ausgezeichnetes Gespür bewiesen, wenn es darum ging, Singer/Songwriter unter Vertrag zu nehmen, die sich schon bald einer hohen Reputation in der internationalen Musikszene erfreuen durften. Die Liste reicht von Norah Jones und Stacey Kent bis Amos Lee und Richard Julian. Mit der 24-jährigen

Peter Kater & Dominic Miller – In A Dream

(Q-rious Music, VÖ: 05.06.09). Peter Kater bewundert seit vielen Jahren das Saitenspiel von Dominic Miller und träumte schon länger davon, einmal mit dem Hausgitarristen von Sting zusammenzuarbeiten. Die Gelegenheit dazu bot sich, als Kater vor einiger Zeit eine Filmmusik produzierte und dafür einen richtig guten Gitarristen benötigte. Kurzerhand rief er Miller an und lud ihn

Hugh Masekela – Phola

(World Connection, VÖ: 24.04.09). Auch im Alter gönnt sich Hugh Masekela keine Ruhe, der Trompetenstar, der in seiner südafrikanischen Heimat als Nationalheld verehrt wird, ist umtriebig wie eh und je. Seinen 70. Geburtstag feiert er mit “Phola”, dem mittlerweile 35. (!) Album als Leader, sowie einer groß angelegten Tournee. Die führt ihn im Mai auch

Blick Bassy – Léman

(World Connection; VÖ: 03.04.09) Geboren und aufgewachsen ist Blick Bassy in Kameruns Hauptstadt Yaoundé, im Alter von zehn Jahren wird er jedoch zu den Großeltern aufs Land geschickt, um von ihnen die traditionellen Bräuche seines Volkes zu erlernen und in einem Initiationsritus auf das Leben in der Gemeinschaft der Erwachsenen vorbereitet zu werden. Opa und

Deolinda – Cancao ao lado

(World Connection; VÖ: 03.04.09) Sie lebt irgendwo in einem Randbezirk von Lissabon und ist alt genug um zu begreifen, dass das Leben kein Wunschkonzert ist. Mal ist sie verliebt, mal entliebt, immer jedoch glücklich unverheiratet. Durch die Spitzenvorhänge ihres Erdgeschoßapartments, das sie gemeinsam mit zwei Katzen und einem Goldfisch bewohnt, beobachtet die junge Frau die

Wynton Marsalis – He and She

(EMI, Blue Note; VÖ: 20.03.09) Wie der Titel des nunmehr fünften Blue-Note-Albums von Wynton Marsalis schon nahelegt, behandelt He and She eines der ewig verlockenden und elementarsten Themen überhaupt: die Beziehung zwischen Mann und Frau. Dabei entwickelte der berühmte Trompeter, Komponist, Bandleader und Pulitzer-Preisträger nicht nur einfach eine Liebesgeschichte, vielmehr ist es eine Lebensgeschichte, ein

Cassandra Wilson – Closer To You: The Pop Sides

(EMI, Blue Note; VÖ: 20.03.09) Die famose amerikanische Vokalistin Cassandra Wilson hat im Laufe ihrer Karriere deutlich mehr als nur einen Stil repräsentiert — weithin bekannt wurde die Dame mit dem dunklem, verhangenem Timbre allerdings in den 1990er Jahren, da sie als eine der Gallionsfiguren die Renaissance des (weiblichen) Vocal Jazz anführte: Alben wie “Blue

China Moses – This one’s for Dinah

(EMI, Blue Note; VÖ: 13.03.09) Man hätte nicht unbedingt damit rechnen können, dass China Moses und Raphaël Lemonnier dazu bestimmt sein würden, ein gemeinsames Projekt in Angriff zu nehmen. Zu unterschiedlich sind die Karrieren der beiden Künstler bisher verlaufen und es gab keinen triftigen Grund, warum sich die amerikanische Sängerin und der französische Pianist überhaupt

Van Morrison – Astral Weeks (Live at the Hollywood Bowl)

(EMI; VÖ: 06.02.09) Van Morrison ist einer der wohl geschichtsträchtigsten Rockmusiker, die Irland jemals hervorgebracht hat. Als der in Belfast geborene Musiker 1968 sein Album „Astral Weeks“ veröffentlichte, war der Sänger, Songschreiber und vielseitig begabte Instrumentalist gerade mal 23 Jahre alt und hatte bereits mit seiner Band Them nachhaltig wirkende Rock’n’Roll-Klassiker wie „Gloria“ vorgelegt. Das

Jazz ToDay – Esperanza Spalding & Triband (on Tour)

JazzToDay geht in die zweite Runde. Das Prinzip, größere Tourne, größere Venues, ein deutscher und ein internationaler Act werden beibehalten. Diesmal sind die Bass- und Gesangssensation Esperanza Spalding und die deutschen Elektro-Jazzer Triband mit von der Partie. Auf Tour vom 19.03.09 bis zum 04.04.09.

Mariza – Terra

(EMI, VÖ: 19.09.08) „Während der sieben Jahre, die ich weltweit auf Tournee war, hatte ich die Möglichkeit, andere Menschen und Kulturen zu entdecken. Ich bin eine aufmerksame Beobachterin und Zuhörerin. Dadurch habe ich viel gelernt. Dies hier ist mein Moment, meine Wahrheit. Ich bin immer ehrlich zu mir selbst und meinen Fans gewesen. Mit diesem

Patricia Barber – The Cole Porter Mix

(Blue Note, VÖ: 26.09.08) Mit ihrem im Jahr 2006 erschienenen Album „Mythologies“, ein auf Ovids „Metamorphosen“ basierender Songzyklus von betörender Schönheit, hatte Patricia Barber ihr Guggenheim Stipendiat mit einem wahren Kunstwerk eingelöst. Mehr noch, das amerikanische Magazin Jazz Times feierte sie als „furchtlose, intellektuell höchst stimulierende und mit Abstand interessanteste Sängerin, Pianistin und Komponistin der

Ron Carter – Jazz & Bossa

(Blue Note, VÖ: 22.08.08) Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Bossa Nova hat sich auch der legendäre Jazzbassist Ron Carter dazu entschlossen, aus dem Brunnen dieser so lebhaften und beseelten Musikform Brasiliens zu schöpfen, was er ohnehin schon etliche Male im Laufe seiner Karriere getan hat. Er hat nicht nur mit dem Gründervater der Bossa Nova,

Eliane Elias – Bossa Nova Stories

(Blue Note; VÖ: 22.08.08) „Ich bin im São Paulo der Sechziger aufgewachsen, wo man überall Bossa Nova hören konnte. Das war die populärste Musik unserer Zeit, mit all den ansteckenden Rhythmen und den poetischen Songtexten. Bossa Nova war romantisch, cool, jazzy und sinnlich. Ich lebte und atmete diese Musik. Sie ist quasi in meinen Genen.“

Götz Alsmann – Mein Geheimnis Live (CD/ DVD)

(VÖ: 25.07.08) Seit über dreißig Jahren steht Götz Alsmann auf der Bühne und die Säle werden von Jahr zu Jahr größer. Dass ausgerechnet der leidenschaftliche Bühnenmensch, der auf den Brettern, die die Welt bedeuten, zur Höchstform aufläuft, noch keine Live-DVD veröffentlicht hat, verwundert dann doch etwas. Zig Gastspielreisen und null Konzertalbum? Damit ist jetzt Schluss!

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