Simone Kopmajer – Spotlight On Jazz (23.11.2018)

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SIMONE KOPMAJER – „Spotlight On Jazz“
Sie zählt ganz ohne Zweifel zu den erfolgreichsten österreichischen Jazzstimmen der
Gegenwart. Die aus der Steiermark stammende Sängerin Simone Kopmajer hat ihren
Weg gemacht und geniest in der Jazzszene den Ruf, eine der profiliertesten ihres Faches
zu sein. Ihre Fans sind rund um den Globus verstreut, ihre Veröffentlichungen auch in
fernen Ländern gefragt, sie singt europaweit, in den USA, in Japan, Israel und auch
Südostasien, wo sie mittlerweile den Status eines Stars geniest und die Hallen füllt. Mit
„Spotlight On Jazz“ setzt Simone Kopmajer nun zum nächsten Wurf an.

Die 1981 in Schladming geborene Sängerin mit der samtwarmen verführerischen Stimme
knüpft auf ihrem neuen Album im Grunde genommen dort an, wo sie auf ihrem letzten
Werk „Good Old Times“ (2017) aufgehört hat. Es ist einmal mehr eine Zeitreise durch die
Geschichte des Jazz, die sie unternimmt, eine, die bei Neubearbeitungen altbekannter
Klassiker des Genres (u.a. „Pennies From Heaven“ von Billie Holiday, „Poinciana“ von
Bing Crosby oder „Stompin´ At The Savoy „Benny Goodman) ihren Anfang nimmt und
bei Nummern aus eigener Feder endet. Die Hans Koller Preisträgerin des Jahres 2003
kehrt somit ein Weiters Mal zu ihren musikalischen Wurzeln zurück, zu den Songs, die sie
einst geprägt, inspiriert und geformt und die sie letztlich auch dazu animiert haben,
eigene Stücke zu schreiben.

Der ganz edle Jazzklang
Unterstützt vom Leiter des Tommy-Dorsey-Orchesters, dem amerikanischen
Saxofonisten Terry Myers, der unter anderem bereits mit Weltstars wie Ray Charles und
Natalie Cole zusammengearbeitet hat, und in Begleitung der mit Paul Urbanek (Piano),
Martin Spitzer (Gitarre), Karl Sayer (Bass) und Reinhardt Winkler (Schlagzeug)
hochkarätig besetzten Band wendet sich die 36-Jährige – wie schon in der Vergangenheit
– dem ganz edlen Klang des Jazz zu. Ihr gelingt es auch dieses Mal, diesen in etwas
wirklich Zauberhaftes zu verwandeln, sie schlägt einen Ton an, der einfach nur viel
Gefühl in sich trägt und die reine Leidenschaft versprüht.

„Spotlight On Jazz“ offenbart sich als ein Album, das sich irgendwo zwischen Jazz, Swing,
Soul und Pop auf ausgesprochen gediegene Weise erzählt und die Tore zu einem wirklich
stimmungsvollen und abwechslungsreichen Hörerlebnis ganz weit aufstößt. Die zutiefst
berührenden und unter die Haut gehenden Momente fehlen ebensowenig, wie die von
einer betörenden Unbeschwertheit getragenen. Simone Kopmajer und ihre in allen
Belangen überzeugend aufspielende Truppe lassen es swingen und grooven, sanft
werden, sie geben sich verspielt und impulsiv wie auch geheimnisvoll und zurückhaltend.
In den Songs wird Liebe bekundet, engumschlungen getanzt, humorvoll mit den Augen
gezwinkert und einfach das Leben gefeiert.

Simone Kopmajer gibt mit ihrem neuen Album auf eindrucksvolle Art die Antwort auf die
Frage, warum sie dort steht, wo sie steht. Sie zeigt, warum sie zu den
Ausnahmeerscheinungen der österreichischen Musikszene zählt und mittlerweile auch
dieses hohe internationale Renommee genießt. Die Steirerin und ihre Band vollbringen
auf „Spotlight On Jazz“ den oftmals schwer zu meisternden Spagat zwischen höchster
Unterhaltung und musikalischen Anspruch mit Bravour. Ihre Musik ist Ausdruck einer
immensen Spielfreude verbunden mit außergewöhnlichen musikalischen Fähigkeiten, sie
ist eine, die Stimmung regelrecht atmet und verbreitet, intensiv hinhören und auch die
Seele baumeln lässt. Einfach schön.

(Michael Ternai)

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