Canzoniere Grecanico Salentino – Meridiana ( Releasedate: 21.05.2021)

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Canzoniere Grecanico Salentino – Meridiana ( Releasedate: 21.05.2021)

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Nach dem großen internationalen Erfolg ihrer letzten Tournee, die ihnen die Auszeichnung „Beste Live Band“ bei den Songlines Music Awards 2018 einbrachte und ihrem Abschlusskonzert in der Royal Albert Hall für die BBC Proms 2019, kommen die italienischen Taranta-Meister „Canzoniere Grecanico Salentino“ (CGS) mit einer famosen neuen Produktion zurück.

 

Meridiana (=Sonnenuhr) heißt das neue Album und mischt die verschiedenen Seelen der Band zu einem Sound, der einzigartig, zeitgemäß und unverkennbar CGS ist. Meridiana ist die musikalische Geschichte der Band in Relation von Bewegung und Raum – 12 Tracks wie die 12 Stunden, die die Sonnenuhr markiert. 12 Lieder, in denen sich Vergangenheit und Gegenwart überschneiden, die Zeit, die sich ausdehnt und zusammenzieht, bis sie verschwindet. Die Sonnenuhr zeigt uns die Zeit durch Sonnenlicht und Schatten, ähnlich wie ein mit sich ringender Künstler im Schaffensprozess.

Tamburine und Rahmentrommeln, in vielen Formen und Größen, markieren Zeit als Rhythmus wie ein schlagendes Herz. Zusammen mit Violine, Akkordeon, Zupf- und Blasinstrumenten verflechten sie sich mit Synthie-Bässen, Loops und Elektronikklängen und weben eine einzigartige und betörende Textur.

CGS bestätigen wieder einmal eindringlich ihre Meisterschaft als Repräsentanten von Pizzica (Tanz) und Volksmusik aus dem Salento, mit ihrem unverwechselbaren Ansatz einer eher zeitgenössischen Herangehensweise, die ihnen international höchste Anerkennung einbrachte.

 

Mit Meridiana überspringt die von Mauro Durante geleitete Band mal wieder Genregrenzen und verhaftet somit nie im Klischee einer italienischen Folktruppe. Durante und seine überragenden Musiker werden auf dem neuen Album zu besonderen Zahnrädern einer einzigartigen kreativen (Sonnen-)Uhr.

Die Geschichte von Meridiana begann Mitte des Jahres 2020, wo es nicht einfach war, gemeinsam Musik zu machen und einfach eine funktionierende Band zu sein.
Doch der Wunsch, gemeinsam Musik zu machen und zu tanzen war einfach unwiderstehlich. Das vorliegende musikalische Ergebnis stellte sich dann wie von selbst ein.

Die Themen des Albums kreisen um das weite Konzept der Zeit. CGS übersetzen für das Heute eine Musik und einen Tanz, der aus der Vergangenheit kommt. Und die Inspirationen sind vielfältig, von Folklore über Nachrichten bis hin zur Lektüre verschiedener Texte über Zeit, die Disziplinen wie Philosophie, Physik, Soziologie, Mythologie und Fiktion berühren.

Die Zeit wird enträtselt und erforscht durch einen Dialog zwischen den Generationen (Balla Nina, Vulía); die Mythologie und die Grenze zwischen Leben und Tod (Orfeo, Balla Nina); die “magische” Kraft der Musik und des Tanzes, die Entfernungen aufheben und die Welt beeinflussen kann (Pizzica Bhangra, Orfeo); die Liebe, die geboren wird und die, die endet (Quannu Camini Tie, Ntunucciu); die schwebende Zeit, zwischen Traum und Klarheit, Kindheit und Unbewusstem (Ninnarella); der zeitgenössische Süden, zu dem ganz Italien gehört, mit seinem gleißenden Licht und den Schatten, die es unweigerlich wirft (Stornello alla Memoria, Vulía);  und explizitere Reflexionen über unsere Beziehung zur Zeit und ihr Gewicht in unserem Leben (Tic e Tac, Meridiana).

Canzoniere Grecanico Salentino werden mit Meridiana zum zeitgenössischen Geschichtenerzähler des heutigen Italiens.

 

FEATURING:

  • Maestro Enzo Avitabile, der kulturelle Stolz der italienischen und neapolitanischen Musikwelt, schreibt, singt und spielt auf Tic and Tac.
  • Red Baraat aus New York, angeführt vom Dhal-Spieler Sunny Jain (der den Song zusammen mit M. Durante geschrieben hat), geben ihre eigene multikulturelle Seele (Gründer und Leader S. Jain und andere Bandmitglieder haben indische Wurzeln) und ihre Instrumentierung (die traditionellen Trommeln der Bhangra-Musik, Dhol genannt, plus Saxophon, Trompete, Posaune, Sousaphon) zu diesem unwiderstehlichen Beispiel von Weltmusik-Fusion (Pizzica Bhangra).
  • Justin Adams spielt E-Gitarre auf „Lu Sittaturu“ und „Tic e Tac“.
  • Valerio Combass von der italienischen Band Apres La Classe spielt E-Bass bei „Balla Nina und Tic e Tac“.
  • Schlagzeuger Antonio “Dema” De Marianis fügt dem Groove von Tic e Tac seine eigenen perkussiven Sounds hinzu.
  • Besondere Erwähnung verdient Giacomo Greco von der Band Inude, der alle Synthesizer-Bässe des Albums spielt und produziert, sowie die Elektronik-Produktion auf Balla Nina, Pizzica Bhangra, Lu Sittaturu und Ninnarella kuratiert. Er schafft es, die elektronischen Elemente organisch mit dem Sound der Band zu verschmelzen.