Teresa Bergman – Apart (Releasedate: 27.09.2019)

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Teresa Bergman – Apart (Releasedate: 27.09.2019)

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Von der Straßenmusikerin zur Studio-Tüftlerin: noch vor wenigen Jahren stand Teresa Bergman mit
ihrer Akustikgitarre im Berliner Mauerpark. Es folgten zwei Releases und Tourneen durch Asien,
Neuseeland und Deutschland. Jetzt veröffentlicht die Sängerin und Komponistin ein intensives
Pop-Soul-Album mit Jazz- und Folk-Elementen. „Apart“ entstand in enger Zusammenarbeit mit
dem Bilderbuch-Produzenten Zebo Adam in Berlin und Wien. Ein anspruchsvolles Trennungs-
Album mit experimentellen Vocal-Arrangements, kunstfertigen Streichern und einer ausgefeilten
Soundästhetik. Im Mittelpunkt steht das wichtigste Instrument der gebürtigen Neuseeländerin:
ihre grandiose, unglaublich wandlungsfähige Stimme. Deutschlandfunk Kultur bezeichnete die
Sängerin bereits als „das größte Talent, das wir im vergangenen Jahr entdeckt haben.“ Teresa
Bergman: eine vielfach begabte Künstlerin mit einer einnehmenden Bühnenpräsenz. Groovy,
hinreißend, apart.
Teresa Bergman ist weitgereist. Aufgewachsen in Wellington, Neuseeland, kam sie 2009 nach
Europa. Im polnischen Breslau und in Leipzig studierte sie Sozialwissenschaften, und während eines
Praktikums verliebte sie sich in Berlin. Bald spielte sie regelmäßig im Mauerpark. „Ich habe in der Zeit
einen sehr perkussiven Gitarrenstil entwickelt, um gegen den Straßenlärm anzukommen“, erinnert
sich die Künstlerin, die schon im Alter von neun Jahren vor neuseeländischen Einkaufszentren
gesungen hatte, um ihr Taschengeld aufzubessern. Deutschlandfunk Kultur bezeichnete Bergman
bereits als „das größte Talent, das wir im vergangenen Jahr entdeckt haben.“
In Berlin fand die heute 32jährige, die alle Songs selbst schreibt, auch ihre international besetzte
Band um Tobias Kabiersch (Bass), Pier Ciaccio (Drums) und Matt Paull (Keyboards). Mit den drei
Musikern hat das „musikalische Naturwunder” (Göttinger Tageblatt) ihr zweites Album „Apart“
aufgenommen, co-produziert mit Bilderbuch-Produzent Sebastian „Zebo“ Adam. Im Mittelpunkt: die
grandiose, unglaublich wandlungsfähige Stimme von Teresa Bergman.
„Apart“ ist deutlich weniger folkig als ihr erstes Album, viele Stücke haben eine dunkle Soul-Ästhetik,
passend zu den oft melancholischen Songtexten. „Ich habe mir viele Gedanken über Grooves
gemacht,“ sagt Bergman. „Bei jedem Instrument haben wir lange am jeweiligen Sound getüftelt.“ Die
Streicherarrangements für Violine, Viola und Cello stammen vom Londoner Ben Barritt, der auch
einige fulminante E-Gitarren-Soli beisteuerte.
„Apart“ beginnt mit Songs, die um das zentrale Thema des Albums kreisen: Trennungen. Der
Titelsong wird mit einem schweren Gitarren-Riff, leichten Dissonanzen und einer geisterhaften
Hammond Orgel eröffnet. „Apart“ – das kann „auseinander“ bedeuten, aber auch „hinreißend“,
deutsch ausgesprochen. Teresa Bergman fügt eine weitere Möglichkeit hinzu, wenn sie sich fragt:
von welchen Dingen möchte ich ein Teil, also „a part“ sein?
In „Hold Your Heart” setzt die Künstlerin das ein, was sie Vocal Percussion nennt: zischendrhythmische
Sounds, die einen bouncenden Disco-Funk einleiten. „Only Numbers“ ist
anspruchsvoller Pop, der die Digital-Abhängigkeit unserer Zeit kritisch betrachtet. Er verdeutlicht
Bergmans Vorliebe für raffinierte Gesangstechniken und experimentelle Stimmenverpflechtungen,
wie man sie von der Französische Sängerin Camille kennen mag.
„Semi-Professional Clown“ erinnert an Bergmans Vergangenheit als Sängerin in einem Barbershop-
Quartett. Komplett selbst arrangiert, und nur mit ihrer eigenen Stimme instrumentiert, erzählt die
Neuseeländerin hier von einer fiktiven Figur, die doch nahe an ihr selbst ist. Zentrale Frage: Was
bedeutet Authentizität für die Kunst?
An „Mirror Girl“ hat Bergman seit zehn Jahren gearbeitet; sie nennt es eine „Folk-Fusion
Extravaganza“. Der Song, dessen komplexe Akustikgitarren-Spuren von Joni Mitchell, aber auch
jüngeren Folk-Heldinnen wie Ani di Franco inspiriert wurden, hat eine epische, filmische Qualität. Die
treibenden Grooves im letzten Teil spiegeln Bergmans Vorliebe für Schlagzeug-Sounds a la Herbie
Hancock wider.
„Apart“ ist ein vielschichtiges Trennungs-Album, das nicht bloß romantische, sondern auch familiäre
Trennungen behandelt. Die Künstlerin selbst nennt es ein “coming-of-age record”. „Es geht um
Fehler, und die Lektionen daraus. Um eine selbstbewusste Frau, die auch in der Lage ist, sich
Schwächen einzugestehen. Denn: nur wer sich selbst wirklich liebt, wirkt apart.“
Teresa Bergman hat ein abwechslungsreiches, intensives Pop-Soul-Album mit Jazz- und Folk-
Elementen aufgenommen. Eine Platte, die die Vorschusslorbeeren der Presse mehr als rechtfertigt.
Groovy, hinreißend, apart.

 

01.06. ELBJAZZ Festival Hamburg (Kulturkirche St. Katharinen)
11.10. – Berlin – Columbia Theater
16.10. – Leipzig – Horns Erben
17.10. – Hamburg – Promotag
18.10. – Hamburg – Nochtwache
19.10. – Köln – Promotag
20.10. – Köln – Artheater
21.10. – Frankfurt – Promotag
22.10. – Frankfurt – Brotfabrik
23.10. – München – Milla
18.11. – Jazztage Dresden / Jazzclub Tonne
21.11. – Freiburg – Jazzhaus
22.11. – Isny – Zwischentöne
20.12. – Laupheim – Int. Singer-Songwriter Festival
16.01.2020 – Fulda – Kulturkeller
17.01.2020 – Kassel – Schlachthof
18.01.2020 – Salzgitter – Kniestedter Kirche

 

www.teresabergman.com