Söhne Mannheims Jazz Department – Söhne Mannheims Jazz Department Releasedate ( 18.09.2020)

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Söhne Mannheims Jazz Department – Söhne Mannheims Jazz Department Releasedate ( 18.09.2020)

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Seit 25 Jahren singen uns die Söhne Mannheims Lieder von Liebe und Gemeinschaft,
geben Hoffnung, machen Mut. Nach Charterfolgen und Stadiums-Sensationen,
zahlreichen Ausflügen in Opernhäuser oder mit Big Bands nahmen sich die Söhne 2017
ein zweijähriges Sabbatical, um sich neu zu sortierten und zu erfinden.

Eine der Erkenntnisse daraus ist eigentlich gar nicht so neu: dass mit dem Gitarristen
Kosho, Ralf Gustke am Schlagzeug und Bassist Edward Maclean drei Großmeister des
neueren deutschen Jazz in der Rhythmusgruppe spielen, war nie ein Geheimnis. Jetzt
bilden sie gemeinsam mit den Stimmen von Söhne-Sänger Michael Klimas und der
Sängerin Phalleé das „Söhne Mannheims Jazz Department“. Ein echtes, wunderbares
Novum.
Ihre Liebe für die Musik und den Spirit der Söhne Mannheims verbindet dieses
Department mit den kreativen Qualitäten des zeitgenössischen Jazz – natürlich,
organisch und mit viel Liebe. So singen und spielen sie neben gefühlvoll modernisierten
und erweiterten Versionen von Klassikern aus dem Söhne-Repertoire auf diesem
Debütalbum auch zwei Eigenkompositionen. Dass „Breathe“ und „Alles Ist Schon Da“
neben „Das Hat Die Welt Noch Nicht Gesehen“, „Deine Waffe Ist Die Liebe“ oder „Geh
Davon Aus“ nicht nur Bestand haben, sondern sich bestens in den dramaturgischen Fluss
fügen und auf ihre eigene Art und Weise strahlen, spricht für sich.

„Die Energie war im Raum und wir haben sie genutzt“, meint Michael Klimas und
markiert damit wie selbstverständlich die Initialzündung des Söhne Mannheims Jazz
Department. Im Dezember 2018 kam die Idee auf und sie nahm schnell und
einvernehmlich Formen an. Die Besetzung sollte klein gehalten werden, der musikalische
Kosmos eher im wirklich neuen, also im zeitgenössischen modernen Jazz, angesiedelt
sein. Außerdem unbedingt eine Frauenstimme – endlich eine Tochter.
Für die Produktion zeichnet Edward Maclean verantwortlich, bekannt auch durch seine
Gruppe Edward Maclean’s Adoqué und als Mitglied der Bands von Nils Wülker, Peter Fox
oder Jessica Gall Der Bassist fühlte sich perfekt in die Qualitäten seiner Kollegen ein,
arrangierte, motivierte und überzeugte schließlich alle auch mit seinen „Good Vibes“, wie
sie Michael Klimas erkennt. „Mittlerweile merke ich manchmal, dass es noch viel näher
als bisher an dem ist, wie ich es eigentlich fühle, auch inhaltlich“, sagt der Sänger und
Songwriter. Die Melodien bleiben, die Texte bekommen durch das feine, neue
Klanggewand eine ungemeine Klarheit und Deutlichkeit.

Drei mal zwei Tage war das Department im Studio, plus Keyboarder Ulf Kleiner und
außerdem „moderne Technik“, sprich: nachträgliche Overdubs. Das Ergebnis wirft
„Anker, die in den Pop reingehen“, meint Maclean, und Klimas findet: „Gute Jazzalben
haben ja auch ihre Pop-Momente“. Eine gute Minute instrumentales Intro dauert es,
hauptsächlich vom Klavier, bis Phalleé beim Album-Opener „Das Hat Die Welt Noch Nicht
Gesehen“ zu singen beginnt. Dann geht auf einmal alles zurück und die stimmliche
Sonne auf. Die Sängerin interpretiert den wohlbekannten Text so schön und beseelt,
reißt damit die Musiker mit und einem gemeinsamen Höhepunkt entgegen, der in
Phalleés Adlib „So frei, so frei, so frei“ gipfelt. Ein Befreiungsschlag, gleich zu Beginn. Es
folgt „Breathe“, ein neues Liebeslied mit deutschen Strophen und englischem Refrain, ein
Soul-Song auch durch die Stimme von Michael Klimas. In der intimen, dabei
breitleinwandig weiten Version von „Volle Kraft Voraus“ singen beide, Klimas und Phalleé,
aber sehr eindringlich auch die stimmstarke Gitarre von Michael Koschorreck, genannt
Kosho, bekannt aus rund 150 Produktionen von Les McCann über Bill Summers bis Nena.

Die elf Stücke stehen für sich, strahlend, eigen, voller Seele und Kraft. Und das ist nur
der Anfang, ein wirklich wunderbarer. Das Söhne Mannheims Jazz Department hat noch
viel vor – zuerst werden sie live spielen, ihre Musik unter die Leute bringen. Außerdem
immer weiter arrangieren und noch mehr eigene Stücke komponieren. Auf jeden Fall:
Volle Kraft voraus.