Isabelle Bodenseh – Dignity (Releasedate: 06.02.2026)

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Isabelle Bodenseh – Dignity (Releasedate: 06.02.2026)

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Suite for Dignity – Plädoyer für Menschenwürde der Jazzflötistin Isabelle Bodenseh

Mit einer Dignity Suite als Einladung öffnet die Komponistin und Jazzflötistin Isabelle Bodenseh gemeinsam mit ihrem Quartett dem Publikum das Jazz-Tor emotionaler Berührbarkeit. Im zehnten Jahr ihres Bandjubiläums hat Isabelle Bodenseh, die sich schon in Kinderjahren für die Flöte entschied und die schließlich der Improvisation verfallen, dann zur Jazzflötistin wurde, ein neues Kapitel aufgeschlagen. Authentisch, mittels eigener Erfahrungen als Mutter der schwerstbehinderten Juliette, hat Isabelle Bodenseh Phasen gelebter Menschenwürde in eine Suite übersetzt. Zwar hat die ursprünglich aus der Alten Musik stammende Abfolge an Suite-Sätzen in den Jahrhunderten verschiedene Modifikationen durchlaufen, doch findet sich die Komponistin mit der im Jazz seltener angewandten Form in guter Gesellschaft: von Duke Ellington in den vierziger Jahren, Oskar Peterson in den Sechzigern bis hin zu Keith Jarrett in den Siebzigern und im neuen Jahrtausend Charlie Watts.

Was es mit der Suite for Dignity auf sich hat, ist von besonderer Einzigartigkeit. Isabelle widmet die einzelnen Sätze den Interaktionen mit Menschen, Funktionen und Gesetzen rund um Juliette. Diese Dignity begegnet Momenten tiefster Verletzung, Verzweiflung und mutvoller Überwindung in den einzelnen Abfolgen der Suite. Was dabei herauskommt, ist alles andere als Tragik und Schwermütigkeit. Vielmehr zeigt die Humanistin Isabelle Bodenseh, was Menschenwürde ausmacht. Einen Vorgeschmack gibt bereits die Dramaturgie der zu Singles ausgewählten Stücke. Die im November erscheinende „Kantilene“ als Auftakt ist mit wechselnden Takten und der am Ende stehenden Dynamik eines Kinderkarussells eine Hommage an Liebe und Toleranz. Mit „Verve“, einem Stück, das zwischen Moll und Dur changiert, bewegt sich das Quartett von Jazzflötistin Isabelle Bodenseh – Thomas Bauser (Hammondorgel), Johannes Maikranz (Gitarre) und Lars Binder (Drums) – auf ein vielseitiges Wechselspiel zu, das wie auf einem Tanzball in verschiedenen Konstellationen seine Balance findet und ähnlich endet wie die aufgeregte Bescherung eines Weihnachtsabends. Mit der Collage „Juliette“ als dritter Single läutet die Halbfranzösin mit ihrem Quartett einen kompositorischen Paradigmenwechsel ein.

Auf dem im Februar 2026 erscheinenden Album „Dignity“ wird diese Collage als eine Art Epilog das Werk beschließen. Gleichzeitig steht es in jeder Hinsicht für einen Neuanfang. Arrangiert im Studio von Johannes Maikranz, fließen in die Komposition, der moderne Bassquerflöten- Improvisationen von Isabelle Bodenseh zu Grunde liegen, verbale Originaltonsequenzen dessen ein, was das Leben der schwerstbehinderten Juliette ausmacht, bis hin zu einer Sequenz ihres Lachens. Im Mittelpunkt steht das Eintreffen Juliettes in dieses Leben, von dem Mutter Isabelle weiß, dass es für sie und alle alles verändert.

Mit überbordender Dynamik, Lebenslust und tiefem Atem lässt „Fly High“ als vierte Single am Tag des Album-Releases alle sich dem würdevollen Leben entgegenstellenden Strukturen und Grenzen los. Es entsteht, ähnlich einer Geburt, ein Atem holen, eine Befreiung aus der Enge und Raum für Kreativität und Dignity, Menschenwürde.
Insgesamt hat Isabelle Bodenseh als „Humanist, Improvisor, Jazzflutist“ die Suite for Dignity im Rahmen verschiedener Kompositionstools so durchkomponiert, dass die Bandmitglieder Thomas Bauser, Johannes Maikranz und Lars Binder ausnahmslos diese Komposition als einzigartiges Werk gemeinsam erarbeiten und veröffentlichen wollten. Im Zentrum steht die Frage: Was entwürdigt – und wie gelingt es, die im Grundgesetz garantierte Menschenwürde zu wahren? Die Suite gibt Antworten. Denn sie zeigt, wie Berührbarkeit der Interaktion ungeachtet von Paragraphen nahbar macht, Augenhöhe und Empfindsamkeit ermöglicht und wie daraus ein Fest der Liebe, des Humanismus und der Menschenrechte wird.
In Kombination mit der Text-Klang-Collage „Juliette“, zu der Johannes Maikranz maßgeblich beiträgt, sowie der Komposition „Masha“ von Schlagzeuger Lars Binder und dem dynamischen Stück „Fly High“ von Isabelle entfaltet sich dieses Werk zu einem kraftvollen und zutiefst bewegenden künstlerischen Statement von außergewöhnlicher Bedeutung.

Tracklist
01 Suite For Dignity
Part I – Prolog
Part II – Sospeso
Part III – Tempesta
Part IV – Kantilene
Part V – Verve
02 Masha
03 Fly High
04 Juliette

Isabelle Bodenseh – flutes
Thomas Bauser – hammond organ
Johannes Maikranz – guitar
Lars Binder – drums

Single-VÖs:
07.11.25 // Single 1: Part IV – Kantilene, Suite for Dignity
05.12.25 // Single 2: Part V – Verve, Suite for Dignity
09.01.26: // Single 3: Juliette – Prolog

 

Konzerttermine (Isabelle Bodenseh Quartett) 2026:
07.02. Alte Schule Rheingau – Stephanshausen
23.02. Ella & Louis – Mannheim
22.03. Jazz im Autohaus – Bremthal im Taunus
14.06. Kulturverein, Sommerhalle im Stadtpark – Grünstadt
10.10. Bastion – Kirchheim-Teck

 

 

https://www.isabellebodenseh.de/
https://www.youtube.com/c/IsabelleBodenseh