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Carl Maria von Weber – The Spirit of German Romanticism (Releaseday: 29.05.2026)

Carl Maria von Weber
The Spirit of German Romanticism
Carl Maria von Weber: Zwischen Weltbürgertum und deutschem Mythos
Am 5. Juni 2026 jährt sich der Todestag von Carl Maria von Weber zum 200. Mal. Obwohl er oft als „Erfinder der deutschen Nationaloper“ abgestempelt wird – befeuert durch den gigantischen Erfolg des Freischütz und die spätere Vereinnahmung durch Richard Wagner –, war er tatsächlich ein weltoffener Kosmopolit. Er mied nationalistisches Denken, beherrschte mehrere Sprachen (Französisch, Italienisch, Englisch und Tschechisch) und ließ sich musikalisch von den unterschiedlichsten Kulturen inspirieren, darunter Spanien, Asien und dem Nahen Osten. Webers Weg war steinig: Er litt unter einer angeborenen Hüftdeformität und einem Vater, der ihn krampfhaft als „neuen Mozart“ vermarkten wollte. Trotz dieses schwierigen Starts und seines frühen Rufs als „eingebildeter Bengel“ entwickelte er sich durch die harte Schule bei Abbé Vogler und durch jahrelange praktische Erfahrung als Theaterleiter in Breslau, Prag und Dresden zu einem hochdisziplinierten Profi. Ein entscheidender Faktor für seinen Erfolg war die Zusammenarbeit mit dem Klarinettisten Heinrich Joseph Baermann. Webers Verständnis für die technischen Möglichkeiten der Klarinette mündete in berühmten Konzerten, die den Weg für seine Operntriumphe ebneten. Sein Meisterwerk Der Freischütz wurde zu einem kulturellen Phänomen und wird bis heute für die visionäre „Wolfsschlucht-Szene” und die perfekte Balance zwischen romantischer Naturidylle und dämonischen Kräften bewundert. Webers Karriere war geprägt von der Verbindung aus Leidenschaft und Disziplin. Er bewältigte einen enormen beruflichen Druck inmitten persönlicher Krisen, darunter juristische und finanzielle Nöte in Stuttgart, die lang erkämpfte Ehe mit Caroline Brandt und ein lebenslanger Kampf gegen die Tuberkulose. Er verstarb im Alter von nur 39 Jahren in London, kurz nach der erfolgreichen Premiere seiner letzten Oper Oberon.
CARL MARIA VON WEBER 1786-1826
CD 1-3 ORCHESTRAL MUSIC & CONCERTANTE MUSIC Overtures · Invitation to the Dance Symphonies Nos. 1 & 2 | Konzertstück for piano · Horn Concertino · Clarinet Concertos Nos. 1 & 2
Clarinet Concertino · Bassoon Concerto · Andante and Rondo ungarese CD 4 PIANO MUSIC Piano Sonatas Nos. 2 & 4 · “La Gaîté” · Aufforderung zum Tanze · Polacca brillante
CD 5-6 CHAMBER MUSIC Clarinet Quintet · Variations on a theme from “Silvana” · Grand duo concertant · Violin Sonata Op. 10b No. 3 (exc.) · Trio for flute, cello and piano · Adagio and rondo for 2 clarinets, 2 horns, 2 bassoons and double bass · Four Songs by Duke Leopold August of Gotha
Concertino for wind instruments (exc.)
CD 7 TRANSCRIPTIONS & ARRANGEMENTS
CD 8 WORKS AFTER WEBER by Liszt, Wagner, Taffanel & Hindemith
CD 9 LIEDER
CD 10 CHORAL MUSIC Missa sancta Nos. 1 & 2
CD 11-15 OPERAS Abu Hassan · Der Freischütz · Oberon
CD 16-18 HISTORICAL RECORDINGS from 1914-1958
Sabine Meyer, Gervase de Peyer, Sharon Kam | Barry Tuckwell | Gidon Kremer Claudio Arrau, Thierry de Brunhoff, Paul Crossley | Consortium Classicum Hermann Prey, Nicolai Gedda, Edda Moser, Elisabeth Schwarzkopf, Ben Heppner, Wolfgang Sawallisch, Nikolaus Harnoncourt, Sir Roger Norrington, Herbert Blomstedt, James Conlon
