Dominic Miller – Diana (Releasedate: 20.11.2026)

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Dominic Miller – Diana (Releasedate: 20.11.2026)

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Mit DIANA kehrt Dominic Miller auf besonders eindrucksvolle Weise zu ECM zurück.

Für sein viertes Album umgibt er sich dabei mit vertrauten musikalischen Weggefährten: dem Bandoneonisten Santiago Arias, dessen nuanciertes Spiel bereits auf Absinthe (2019) zu hören war, sowie mit der Rhythmusgruppe seines Albums Vagabond (2023), dem Bassisten Nicolas Fiszman und dem Schlagzeuger Ziv Ravitz. Die gemeinsamen Erfahrungen auf und abseits der Bühne und das über die Jahre gewachsene Vertrauen erlauben der Musik ein ungewöhnliches Maß an Freiheit.

Das Album ist Dominics Mutter Diana gewidmet, die im Februar 2026 verstorben ist. Wie schon das Vorgängeralbum Vagabond ist Diana somit von einem autobiografischen Impuls getragen, der der Musik eine besondere persönliche Färbung gibt und in der Melancholie vieler Stücke ebenso hörbar wird wie in der zurückgenommenen Intensität des Spiels.

„Mein letztes Album, Vagabond, war meinem Vater gewidmet,“ erklärt Dominic. „Vagabond war sein Lieblingsgedicht. Also fühlte sich Diana einfach richtig an – schließlich hatte sie einen enormen Einfluss auf mein Leben. Und wenn mich die Leute fragen, warum Diana, bringt mich das dazu, über meine Mutter zu sprechen. Und im Jahr 2026, finde ich, kann man ruhig sagen, dass man so ein bisschen was von einem ‚Muttersöhnchen‘ hat.“, schmunzelt er. Mit verblüffender Selbstverständlichkeit interagieren die Musiker miteinander; sorgfältig gestaltete, ausdrucksstarke Melodien entfalten ein weites Spektrum, in dem die individuellen Stärken und klanglichen Besonderheiten jedes Einzelnen zur Geltung kommen. „Ich fühle mich sehr privilegiert, mit diesen Musikern an diesem Punkt angekommen zu sein“, so Dominic Miller.

Santiago Arias beschreibt er als eine Art „ninja-black-belt-guru“ – der sich auf jede Situation einstellen könne und aufgrund seiner großen Erfahrung immer wieder mit etwas Unerwartetem aufwarte. „Schon bevor ich überhaupt mit ihm gesprochen, geschweige denn mit ihm gespielt hatte, wusste ich, dass ich Santiago auf meinem nächsten Album haben wollte – allein aufgrund seiner Ausstrahlung, wegen dieser einzigartigen Coolness. Und es ist so wichtig, Musiker um sich zu haben, die über eine solche Weisheit verfügen …“ Santiagos Beiträge sind über das Album hinweg sparsam gesetzt, bestimmen dessen Klang jedoch wesentlich mit. In „Jazz Hotel“ und dem wehmütigen „Alta Loma“ treten sie in einen feinen Dialog mit Millers oft wogend arpeggierten Gitarrenlinien; in „Rita“, „Al Dente“ und „Vegas Dreaming“ erweitert das Bandoneon die stärker atmosphärisch angelegten Stücke um eine zusätzliche klangliche Ebene. „Millionaire“ wiederum lebt von einem hellen, rhythmisch präzisen Zusammenspiel, in dem Arias’ Linien die Akustikgitarre umspielen, ohne deren Präsenz zu überdecken.

Ebenso essentiell ist hier die langjährige Vertrautheit zwischen Miller und seiner Rhythmusgruppe. Ziv Ravitz gehört seit mehreren Jahren zu Millers Liveband. Der Gitarrist beschreibt ihn als „einen eher malerisch agierenden Schlagzeuger als einen strengen Beat-halter“. „Er ist zunächst einmal ein großartiger Improvisator. Und er überrascht mich immer wieder, weil er sich nie zwei Mal wiederholt und man nicht weiß, was einen als nächstes erwartet. Außerdem ist er ein sehr instinktiver Spieler mit erstaunlichen Ideen, die ständig aus ihm herausfließen. Ich brauche einen Schlagzeuger, der über diese Art von Vorstellungskraft verfügt.“

Nicolas Fiszman, Millers Bassist seit mehr als 20 Jahren, bildet dazu einen Gegenpol. Wo Ravitz den Puls der Musik offen hält und auf spontane Entwicklungen reagiert, sorgt Fiszman mit seinem präzisen, klar konturierten Spiel für ein stabiles Fundament, ohne die Beweglichkeit des Ensembles einzuschränken. In „Only You“ greifen Bass und Gitarre eng ineinander; in „Pigalle“ und „Timeless“ verbindet Fiszman rhythmische Präzision mit einem ausgeprägten Gespür für den Melos des Stücks. Im abschließenden „Iguazu“ schließlich setzt das tiefe D seines Fünfsaiters einen tonal-dunklen Bezugspunkt, der dem Stück seine besondere Spannung verleiht. „Er ist für mich ungefähr das, was ich für Sting bin“, erklärt Dominic. „Das gibt mir das Privileg oder den Luxus, nicht meinen gesamten Katalog im Kopf behalten zu müssen, wenn ich jemanden neben mir habe, der wie mein Leutnant fungiert. Ich kann immer darauf zählen, dass er jedes meiner Stücke in jeder beliebigen Tonart beherrscht. Sein Spiel ist präzise und in sich geschlossen; er hat aber auch keine Angst davor, Umwege zu machen, ein Risiko einzugehen und mich zu überraschen – was er auch ständig macht.“

Das Album wurde im Dezember 2024 in den Studios La Buissonne in Südfrankreich aufgenommen und von Manfred Eicher produziert. Dessen Arbeit, so Miller, beschränkt sich dabei keineswegs auf die vielgerühmte Vorstellung vom Klang einer Aufnahme. Auch die Dramaturgie des Albums ist Teil dieser Zusammenarbeit: „Von den Tausenden und Abertausenden Möglichkeiten, wie man dieses Album hätte programmieren können, hat Manfred wahrscheinlich die einzige Reihenfolge gewählt, die vollkommen funktioniert.“

„Wenn man darüber nachdenkt, ist es ziemlich einschüchternd, was es bedeutet, sich monatelang auf so etwas vorzubereiten und dann ins Studio zu gehen und einem Produzenten wie Manfred Eicher gegenüberzustehen. Es ist garantiert, dass er mich aus meiner Komfortzone herausholen wird. Das ist gegeben. Es ist ein bisschen wie bei einem Schauspieler – eine Analogie, auf die ich zugegebenermaßen häufig zurückgreife –, der mit einem Regisseur arbeitet, welcher versucht, den Schauspieler dazu zu bringen, aus seiner eigenen Haut herauszutreten. Dadurch wird etwas Wahres aus einem herausgeholt, etwas besonders Pures. Er destilliert einen Eindruck von dir heraus, der dir zunächst vielleicht nicht gefällt, der sich später aber als ein echteres Bild von dir selbst entpuppt. Und genau deshalb ist es entscheidend, Musiker um mich zu haben, denen ich vertraue, bei denen ich mich sicher fühlen kann und die mich auch durch unruhiges Fahrwasser begleiten.“

 

Tracklist:

1. Jazz Hotel
2. Alta Loma
3. Rita
4. Millionaire
5. Vegas Dreaming
6. Al Dente
7. Only You
8. Pigalle
9. Timeless
10. Iguazu

 

Single-Release-Plan

• 09.10.2026 : Jazz Hotel
• 23.10.2026 : Alta Loma
• 06.11.2026 : Timeless

 

 

Tourtermine

10.04.2027 MINDEN, Jazzclub
11.04.2027 HASBERGEN, Gaste Garage
12.04.2027 HASBERGEN, Gaste Garage
13.04.2027 HAMBURG, Nica Jazz Club
14.04.2027 HAMBURG, Nica Jazz Club
28.05.2027 MERZHAUSEN, Forum Jazz
29.05.2027 LOSHEIM AM SEE, Eisenbahnhalle
30.05.2027 EUPEN (Belgien), Alter Schlachthof

 

Webseite: https://dominicmiller.com/
ECM Info: https://ecmrecords.com/artists/dominic-miller/