{"id":16603,"date":"2022-09-21T16:46:56","date_gmt":"2022-09-21T14:46:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.qrious.de\/?p=16603"},"modified":"2022-09-21T16:46:56","modified_gmt":"2022-09-21T14:46:56","slug":"koschitzki-pereira-brazilian-blues-vol-2-releasedate-30-09-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.qrious.de\/en\/koschitzki-pereira-brazilian-blues-vol-2-releasedate-30-09-2022\/","title":{"rendered":"Koschitzki &#038; Pereira &#8211; Brazilian Blues Vol.2 (Releasedate: 30.09.2022)"},"content":{"rendered":"<p>[:de]<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-16592\" src=\"https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-190x190.jpg 190w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-645x645.jpg 645w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-345x345.jpg 345w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-180x180.jpg 180w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-600x600.jpg 600w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-100x100.jpg 100w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bereits das titelgebende Wortspiel \u00e2\u20ac\u017eBrazilian Blues\u00e2\u20ac\u0153 bricht lustvoll mit verh\u00c3\u00a4rtet-tradierten Betrachtungsweisen dessen, was brasilianische Musik ist und was der Blues sein darf. Wohlwissend, wie juvenil-beweglich das Wesen der Musik konstant nach neuen Ankn\u00c3\u00bcpfungspunkten und Ausdrucksformen sucht, umgehen Stefan Koschitzki und Fabiano Pereira auf ihrem neuen Album \u00e2\u20ac\u017e<strong>Brazilian Blues Vol. II<\/strong>\u00e2\u20ac\u0153 jegliches Phrasendreschen. Die beiden Musiker, Arrangement-Kunsthandwerker und Komponisten begreifen ihr Projekt \u00e2\u20ac\u017eBrazilian Blues\u00e2\u20ac\u0153 als Vehikel zur st\u00c3\u00a4ndigen Erweiterung ihrer kollektiven Musikersprache. Es geht dabei um durchweg Respektables: das Suchen und Finden neuer Haltungen und aktueller Sichtweisen auf traditionelle Musikspielweisen wie Blues und Bossa Nova. Dazu muss man die feinen Nuancen beider Spielweisen nat\u00c3\u00bcrlich erstmal begriffen haben&#8230;<\/p>\n<p>Im Band-Kollektiv Mit4spiel5 loteten <strong>Stefan Koschitzki<\/strong> (Saxofon, Klarinette, Fl\u00c3\u00b6te) und <strong>Fabiano Pereira<\/strong> (Gitarre, Gesang) die Spannungsb\u00c3\u00b6gen zwischen Jazz, Blues und elegant-schwingender Metrik vom Zuckerhut unter Hinzunahme europ\u00c3\u00a4ischer Harmonieverst\u00c3\u00a4ndnisse extensiv aus. Ende 2014 traten die beiden erstmals mit dem Album \u00e2\u20ac\u017eBrasil Antigo\u00e2\u20ac\u0153 als Zweimann-Band in Erscheinung. Die beinahe vergessene, brasilianische Lied-Tradition\u00c2\u00a0 Choro wurde darin leidenschaftlich und rein instrumental wiederbelebt und neugedeutet. Die Presse bejubelte die Platte noch, w\u00c3\u00a4hrend Koschitzki\/Pereira l\u00c3\u00a4ngst zur n\u00c3\u00a4chsten Gro\u00c3\u0178tat aufgebrochen waren: \u00e2\u20ac\u017eBrazilian Blues\u00e2\u20ac\u0153. Im November 2019 erschienen, destillierte das wegweisende Werk die Essenzen von Bebop, Bossa Nova und Pop zu einem b\u00c3\u00bcndigen, knackigen Meisterst\u00c3\u00bcck. Getreue Zuh\u00c3\u00b6rer des Duos fragten sich anschlie\u00c3\u0178end was danach eigentlich noch kommen sollte. Hatten Koschitzki\/Pereira mit diesem Album eventuell bereits alles gesagt, was sie zu sagen hatten?<\/p>\n<p>Mitnichten! Ihr neues Album \u00e2\u20ac\u017e<strong>Brazilian Blues Vol. II<\/strong>\u00e2\u20ac\u0153 ist keineswegs nur die Fortsetzung des gleichnamigen, \u00c3\u00a4lteren Bruders. Deutlich formenreicher, legerer, vitaler, humorvoller und bisweilen zitatenreicher als der Vorg\u00c3\u00a4nger, preschen die zehn neuen oder neuarrangierten St\u00c3\u00bccke ins Jetzt. Sie sind Spa\u00c3\u0178bereiter, Bewegungsanimationen und Seelentonikum zugleich &#8211; freilich frei von landl\u00c3\u00a4ufigen Klischees.<\/p>\n<p>Wer zur Metrik von \u00e2\u20ac\u017e<strong>Gib mir den Sommer<\/strong>\u00e2\u20ac\u0153 still sitzen bleibt, ist vermutlich schlicht \u00c3\u00bcberw\u00c3\u00a4ltigt vom Weitertragen der Steely Dan-Pop-Jazz-Fackel, die Koschitzki\/Pereira mit diesem Kunstst\u00c3\u00bcck l\u00c3\u00a4ssig in den Himmel halten, um die d\u00c3\u00bcstere Moderne ein wenig zu erhellen. \u00e2\u20ac\u017eIch brauch&#8217; das Gef\u00c3\u00bchl von Gl\u00c3\u00bcck\u00e2\u20ac\u0153, fleht Fabiano Pereira im Refrain der Stefan Koschitzki-Komposition. Die Zeile nimmt sich w\u00c3\u00a4hrend der Kenntnisnahme von \u00e2\u20ac\u017eBrazilian Blues Vol. II\u00e2\u20ac\u0153 wie eine selbsterf\u00c3\u00bcllende Prophezeiung aus, die selbst f\u00c3\u00bcr Jamiroquai noch ein Lehrst\u00c3\u00bcck sein d\u00c3\u00bcrfte.<\/p>\n<p>Sind die T\u00c3\u00bcren und Tore ins Koschitzki\/Pereira-Haus der unbegrenzten Musikausdrucksm\u00c3\u00b6glichkeiten einmal ge\u00c3\u00b6ffnet, offenbaren sie wohlausgeleuchtete R\u00c3\u00a4ume voller leichter Seiten der Schwermut. Die will in \u00e2\u20ac\u017e<strong>A Change Is Coming<\/strong>\u00e2\u20ac\u0153 und im selbsterkl\u00c3\u00a4renden \u00e2\u20ac\u017e<strong>Corona Blues<\/strong>\u00e2\u20ac\u0153 mit fein-ironischer Gospelaufl\u00c3\u00b6sung der kollektiven Depri-Stimmung Einhalt gebieten. Auf die Schwerkraft folgen himmlisch-zarte Korrespondenzen zwischen Stille und Gesch\u00c3\u00a4ftigkeit. Was sich &#8211; zugegeben &#8211; widerspr\u00c3\u00bcchlich liest, ist in Koschitzki\/Pereira-Sprache \u00c3\u00bcbersetzt, eine beeindruckend-umarmende Huldigung an die Gleichzeitigkeit der Musik. Nichts und niemand wird beim Genuss der Selbigen ausgeschlossen, alle d\u00c3\u00bcrfen, alle sollen sogar unter dem \u00e2\u20ac\u017eBrazilian Blues Vol. II\u00e2\u20ac\u0153-Banner zusammenkommen. Deswegen sind die zehn St\u00c3\u00bccke von \u00e2\u20ac\u017eFingimento\u00e2\u20ac\u0153 bis \u00e2\u20ac\u017eAbre Alas\u00e2\u20ac\u0153 auch unbedingt Musik zur Zeit.<\/p>\n<p>Unterhalb der einladend-ansprechenden Oberfl\u00c3\u00a4che offenbaren sich derweil unwiderstehlich-profunde, solistische Finessen. Wie in den 70er-Jahren als Arif Mardins intelligente Arrangements selbst aus simplen Bee Gees-Nummern musikalische Gro\u00c3\u0178ereignisse schufen, l\u00c3\u00a4sst \u00e2\u20ac\u017eBrazilian Blues Vol. II\u00e2\u20ac\u0153 ob der schieren Musikalit\u00c3\u00a4t des Albums staunen. Gleichwohl regt es allzu menschliche Bed\u00c3\u00bcrfnisse und Sehns\u00c3\u00bcchte an. Spielend leicht sogar. Der Wunsch nach intimer Zwiesprache und Loslassen von festen Strukturen hallt im locker pulsierenden \u00e2\u20ac\u017e<strong>Amorous Allies<\/strong>\u00e2\u20ac\u0153 wider.<\/p>\n<p>Der lauten, ger\u00c3\u00a4uschintensiven Au\u00c3\u0178enwelt steht die sublime \u00e2\u20ac\u017e<strong>Isabella<\/strong>\u00e2\u20ac\u0153-Samba geschmeidig gegen\u00c3\u00bcber. Wer unbedingt einen Roten Faden in \u00e2\u20ac\u017eBrazilian Blues Vol. II\u00e2\u20ac\u0153 finden muss, wird sicher in der Liebe zum Detail und in der vielen, facettenreichen Menschlichkeit f\u00c3\u00bcndig, die \u00c3\u00bcber s\u00c3\u00a4mtlichen der zehn St\u00c3\u00bccke wie eine freundliche Metabotschaft schwebt. Im Zeitalter identit\u00c3\u00a4tspolitischer Verh\u00c3\u00a4rtungen ist damit eine Menge\u00c2\u00a0 erreicht &#8211; unbeabsichtigt, wohlgemerkt, denn Stefan Koschitzki und Fabiano Pereira sind keine Propagandisten. Das philanthropische Moment von \u00e2\u20ac\u017eBrazilian Blues Vol. II\u00e2\u20ac\u0153 lockert jedoch spielend leicht und vor allem beseelt Knoten, weil die Songs uns daran erinnert wer wir sind oder sein k\u00c3\u00b6nnen &#8211; dem Konstruktiven zugeneigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Website: <a href=\"http:\/\/www.koschitzki-pereira.de\/\">www.koschitzki-pereira.de<\/a><\/p>\n<p>Facebook:\u00c2\u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/KoschitzkiPereira\/\">https:\/\/www.facebook.com\/KoschitzkiPereira\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;[:en]<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-16592\" src=\"https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-190x190.jpg 190w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-645x645.jpg 645w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-345x345.jpg 345w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-180x180.jpg 180w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-600x600.jpg 600w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web-100x100.jpg 100w, https:\/\/www.qrious.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/220530_Cover_web.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bereits das titelgebende Wortspiel \u00e2\u20ac\u017eBrazilian Blues\u00e2\u20ac\u0153 bricht lustvoll mit verh\u00c3\u00a4rtet-tradierten Betrachtungsweisen dessen, was brasilianische Musik ist und was der Blues sein darf. Wohlwissend, wie juvenil-beweglich das Wesen der Musik konstant nach neuen Ankn\u00c3\u00bcpfungspunkten und Ausdrucksformen sucht, umgehen Stefan Koschitzki und Fabiano Pereira auf ihrem neuen Album \u00e2\u20ac\u017e<strong>Brazilian Blues Vol. II<\/strong>\u00e2\u20ac\u0153 jegliches Phrasendreschen. Die beiden Musiker, Arrangement-Kunsthandwerker und Komponisten begreifen ihr Projekt \u00e2\u20ac\u017eBrazilian Blues\u00e2\u20ac\u0153 als Vehikel zur st\u00c3\u00a4ndigen Erweiterung ihrer kollektiven Musikersprache. Es geht dabei um durchweg Respektables: das Suchen und Finden neuer Haltungen und aktueller Sichtweisen auf traditionelle Musikspielweisen wie Blues und Bossa Nova. Dazu muss man die feinen Nuancen beider Spielweisen nat\u00c3\u00bcrlich erstmal begriffen haben&#8230;<\/p>\n<p>Im Band-Kollektiv Mit4spiel5 loteten <strong>Stefan Koschitzki<\/strong> (Saxofon, Klarinette, Fl\u00c3\u00b6te) und <strong>Fabiano Pereira<\/strong> (Gitarre, Gesang) die Spannungsb\u00c3\u00b6gen zwischen Jazz, Blues und elegant-schwingender Metrik vom Zuckerhut unter Hinzunahme europ\u00c3\u00a4ischer Harmonieverst\u00c3\u00a4ndnisse extensiv aus. Ende 2014 traten die beiden erstmals mit dem Album \u00e2\u20ac\u017eBrasil Antigo\u00e2\u20ac\u0153 als Zweimann-Band in Erscheinung. Die beinahe vergessene, brasilianische Lied-Tradition\u00c2\u00a0 Choro wurde darin leidenschaftlich und rein instrumental wiederbelebt und neugedeutet. Die Presse bejubelte die Platte noch, w\u00c3\u00a4hrend Koschitzki\/Pereira l\u00c3\u00a4ngst zur n\u00c3\u00a4chsten Gro\u00c3\u0178tat aufgebrochen waren: \u00e2\u20ac\u017eBrazilian Blues\u00e2\u20ac\u0153. Im November 2019 erschienen, destillierte das wegweisende Werk die Essenzen von Bebop, Bossa Nova und Pop zu einem b\u00c3\u00bcndigen, knackigen Meisterst\u00c3\u00bcck. Getreue Zuh\u00c3\u00b6rer des Duos fragten sich anschlie\u00c3\u0178end was danach eigentlich noch kommen sollte. Hatten Koschitzki\/Pereira mit diesem Album eventuell bereits alles gesagt, was sie zu sagen hatten?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mitnichten! Ihr neues Album \u00e2\u20ac\u017e<strong>Brazilian Blues Vol. II<\/strong>\u00e2\u20ac\u0153 ist keineswegs nur die Fortsetzung des gleichnamigen, \u00c3\u00a4lteren Bruders. Deutlich formenreicher, legerer, vitaler, humorvoller und bisweilen zitatenreicher als der Vorg\u00c3\u00a4nger, preschen die zehn neuen oder neuarrangierten St\u00c3\u00bccke ins Jetzt. Sie sind Spa\u00c3\u0178bereiter, Bewegungsanimationen und Seelentonikum zugleich &#8211; freilich frei von landl\u00c3\u00a4ufigen Klischees.<\/p>\n<p>Wer zur Metrik von \u00e2\u20ac\u017e<strong>Gib mir den Sommer<\/strong>\u00e2\u20ac\u0153 still sitzen bleibt, ist vermutlich schlicht \u00c3\u00bcberw\u00c3\u00a4ltigt vom Weitertragen der Steely Dan-Pop-Jazz-Fackel, die Koschitzki\/Pereira mit diesem Kunstst\u00c3\u00bcck l\u00c3\u00a4ssig in den Himmel halten, um die d\u00c3\u00bcstere Moderne ein wenig zu erhellen. \u00e2\u20ac\u017eIch brauch&#8217; das Gef\u00c3\u00bchl von Gl\u00c3\u00bcck\u00e2\u20ac\u0153, fleht Fabiano Pereira im Refrain der Stefan Koschitzki-Komposition. 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Gleichwohl regt es allzu menschliche Bed\u00c3\u00bcrfnisse und Sehns\u00c3\u00bcchte an. Spielend leicht sogar. Der Wunsch nach intimer Zwiesprache und Loslassen von festen Strukturen hallt im locker pulsierenden \u00e2\u20ac\u017e<strong>Amorous Allies<\/strong>\u00e2\u20ac\u0153 wider.<\/p>\n<p>Der lauten, ger\u00c3\u00a4uschintensiven Au\u00c3\u0178enwelt steht die sublime \u00e2\u20ac\u017e<strong>Isabella<\/strong>\u00e2\u20ac\u0153-Samba geschmeidig gegen\u00c3\u00bcber. Wer unbedingt einen Roten Faden in \u00e2\u20ac\u017eBrazilian Blues Vol. II\u00e2\u20ac\u0153 finden muss, wird sicher in der Liebe zum Detail und in der vielen, facettenreichen Menschlichkeit f\u00c3\u00bcndig, die \u00c3\u00bcber s\u00c3\u00a4mtlichen der zehn St\u00c3\u00bccke wie eine freundliche Metabotschaft schwebt. 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