James Farm – City Folk

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James Farm – City Folk

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James_Farm-City_Folk (Nonesuch, VÖ: 07.11.2014)

Joshua Redmans Formation erzählt Geschichten:
Neue Kompositionen von Joshua Redman (Saxophon), Aaron Parks (Piano), Matt Penman (Bass) und Eric Harland (Drums)

Ihre akustische Instrumentation, ihre Virtuosität und die Lebendigkeit ihrer Improvisationen scheinen ‚Jazz‘ zu rufen, aber ihre Musik zeigt Einflüsse aus allen Stilen, darunter Klassik, Rock, Ambient und Electronica. JAMES FARM haben große, offene Ohren. Und das Quartett groovt leidenschaftlich! Boston Globe

Vor zwei Jahren legte das von Joshua Redman gegründete Quartett JAMES FARM ein so überzeugendes wie überraschendes Debüt vor, das sich durch enormen Einfallsreichtum auszeichnete. Nun folgt das zweite Album City Folk, das am 7.11. über Nonesuch Records veröffentlicht wird. City Folk brilliert mit zehn neuen Kompositionen, die von allen vier Mitgliedern der im Kollektiv arbeitenden Band geschrieben wurden: Saxophonist Joshua Redman, Pianist Aaron Parks, Bassist Matt Penman und Drummer Eric Harland. „Das erste Album war eher eine Art Vorschlag, fast eine Frage: Was ist James Farm?“, so Redman. „Das zweite Album ist in gewissem Sinne ein Teil der Antwort.“

Auf City Farm, das von der Band selbst produziert wurde, setzen JAMES FARM ihren Weg fort, mit traditioneller Jazz-Quartett-Instrumentierung einen songbasierten Zugang zu nutzen, um die vielfältigen Einflüsse jedes Bandmitglieds auf einen Nenner zu bringen. „Die Musik auf City Folk ist ein Fenster zu einem Teil unserer unterschiedlichen musikalischen Persönlichkeiten und dazu ein Schritt nach vorn, den Sound der Band zu definieren“, so Penman. „Im Prinzip lassen wir uns den Weg von den Songs selbst zeigen. Und jedes dieser Stücke ist wie eine Miniaturwelt für sich selbst mit einem eigenen Ökosystem und versteckten Plätzen, die man entdecken kann.“ Redman betont die Intention der Band, „nicht nur Vehikel für Improvisationen zu schaffen, sondern Songs zu schreiben, die Geschichten erzählen.“ Parks bemerkt: „Indem wir alle für die Band schreiben, beginnen unsere unterschiedlichen musikalischen Einflüsse sich gegenseitig zu beeinflussen. Die Songs der verschiedenen Komponisten entwickeln thematische Zusammenhänge, die sie wie zufällig miteinander verbinden.“

Schon seit ihrem ersten gemeinsamen Auftritt auf dem Montreal Jazz Festival im Jahr 2009 spielen JAMES FARM in unverändertem Line-Up zusammen. Zuvor hatten Redman, Harland und Penman zusammen im SF Jazz Collective gespielt.
Zum JAMES FARM-Debüt, das vor drei Jahren erschien, schrieb die Huffington Post: „Während manche Bands vor allem einen bestimmten Musiker herausheben, haben JAMES FARM den kollektiven Zugang gewählt, der wunderbar funktioniert. Jeder der Musiker ist ein Virtuose und Komponist von eigener Klasse, und sie haben sehr erfolgreich ihre eigenen Egos zurückgenommen, um ihre musikalische Botschaft zu übermitteln.“
Die New York Times nannte das Album „ein Modell für schwindelerregende Fähigkeiten“ und NPR Music bezeichnete es als „gestrafft und selbstsicher“. All About Jazz lobte die Band als „All-Star-Quartett, das aus vier der besten Spieler und Improvisateure des Modern Jazz besteht. Zusätzlich zur ihrer erstaunlichen Technik und ihrem rauen Stil, gibt es eine zugrundeliegende Chemie, die ebenso erstaunliche Musik hervortreten lässt.“

James Farm: City Folk

1. Two Steps (Matt Penman)
2. Unknown (Aaron Parks)
3. North Star (Eric Harland)
4. Mr. E (Joshua Redman)
5. Farms (Aaron Parks)
6. Otherwise (Aaron Parks)
7. Jury’s Out (Matt Penman)
8. Aspirin (Matt Penman)
9. City Folk (Joshua Redman)
10. What Remains (Joshua Redman)