Ludovico Einaudi – Divenire

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Ludovico Einaudi – Divenire

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Einaudi_devenire.jpgDer italienische Komponist und Pianist Ludovico Einaudi ist bekannt für die einladende Klangschönheit seiner Kompositionen. Einfühlsam und intensiv, mit kräftigen Klangfarben und zarten Harmonien, verbreiten sich seine poetischen Melodien langsam und sicher quer über den Globus. In Italien und Großbritannien ist der einstige Student Luciano Berios ein häufiger Gast in den Musikcharts; im Rest der Welt kennt man zumindest seine preisgekrönten Soundtracks – 2002 erhielt er den Klassik Echo in der Kategorie Klassik Film-Soundtrack, für „Nicht von dieser Welt“ (Regie Giuseppe Piccioni).

Einaudi069.jpgMit seinem neuen Album „Divenire“, dessen Titel sich nur unzureichend mit „Werden“ übersetzt, verbindet der 51-jährige Turiner nun erneut die Welten der klassischen Orchestermusik, des minimalen Pop und der modernen Elektronik. An der Seite des Royal Liverpool Orchestra unter Leitung des Amerikaners Robert Ziegler (dessen Talent auch schon David Gilmour oder Jonny Greenwood von Radiohead in Anspruch nahmen), mit eigenen Loops und im Spiel mit dem Solocellisten Marco Decimo wächst Einaudi auf den zwölf leidenschaftlichen Liedern von „Divenire“ über seine bisherigen musikalischen Erfahrungen hinaus. Tatsächlich vereint er hier seine filmischen, poppigen und avantgardistischen Einflüsse zu einem neuen, sehr eigenen und in all seiner Entspanntheit aufregenden Sound. „Irgendwann wurde mir bewusst, dass all mein Material dieselbe Energie enthält und dass es interessant sein könnte, damit zu experimentieren, es wie ein Mosaik zusammenzufügen“, erläutert Einaudi. „Es würde eine vielseitige, lebendige und unvorhersehbare Kreation entstehen, wie eine große Landschaft voller Berge und Ebenen, Flüsse und Ozeane, durchdrungen von jener Energie, die einen dazu antreibt, die Welt bis zu dem Punkt zu erfahren, an dem man seine eigene Identität in sie eintaucht – in einem Zustand kontinuierlichen Werdens.“
 
„Divenire“ begann seinen Werdensweg im Jahre 2002, als die Organisatoren des Festivals „I Suoni delle Dolomiti“ Ludovico Einaudi mit einer Komposition beauftragten, die schließlich auf einem Plateau in 2000 Meter Höhe aufgeführt wurde.
An die Uraufführung dieser Komposition vor der spektakulären Bergkulisse erinnert sich Einaudi sehr intensiv. „Ich fühlte mich wie in einem Strom, der den Berghang hinunterfließt. Aber nicht nur darin, sondern tatsächlich als Teil der unaufhaltsamen Wassermassen. Ich verspürte dabei dieses berauschende Gefühl, das man sonst nur bei physischen Aktivitäten in Verbindung mit Naturgewalten verspürt, im Umgang mit Geschwindigkeit, Wasser, Raum und Wind.“ Der Wunsch, diesen Gefühlen weiter musikalischen Ausdruck zu verleihen, erfüllte sich zunehmend in den Livekonzerten Einaudis, die er vor allem nutzte, um immer waghalsigere Variationen und Improvisationen seiner Stücke zu entwickeln. „Ich begann jeden Auftritt ohne zu wissen, wo ich enden würde. Während der Vorbereitungen darauf fing ich an mit Sequenzen zu spielen, die ich zuvor aufgenommen hatte, mit Soundeffekten und Loops, die am Computer entstanden und die ich dann in meine Konzerte integrierte.“ Ein evolutionärer Prozess, der nun „Divenire“ zugute kommt. 
Das Album beginnt mit „Uno“ [1], einem versiert elektrifizierten Stück, dessen „Musik in der Luft hängt, mysteriös wie ein Fragezeichen“ und führt über „Divenire“ [2], einen orchestrierten Satz der ursprünglichen Dolomiten-Suite, das energetische „Andare“ [3] oder die Nachtmusik von „Ascolta“ [10] bis zum Pianosolo „Ritornare“ [11], das Regisseur Shane Meadows für seinen eben auf allen wichtigen Festivals präsentierten Film „This Is England“ benutzte. Immer wieder berührt dabei das elegante Zusammentreffen von elektronischen Elementen, Improvisationen und orchestraler Komposition. Es ist bezeichnend, dass das Album in „Svanire“ [12] gipfelt, gespielt vom Cellisten Marco Decimo und dem Orchester – ohne Klavier. „Das Album endet mit einem Stück, das unaufgelöst bleibt“, erklärt Ludovico Einaudi.
 
Die ruhige Kraft seiner Musik und das Talent, ergreifend einfache Melodiebögen über tiefgehende Strukturen zu spannen, haben Ludovico Einaudi bei Künstlern wie Anselm Kiefer oder Armin Linke, der britischen Queen und einem begeisterten Publikum zwischen modernen Traditionen und klassischen Ritualen beliebt gemacht. Die zwölf stimmungsvollen und schwelenden Kompositionen von „Divenire“ werden sicherlich auch hierzulande noch den einen oder anderen Musikfreund überzeugen. 

LUDOVICO EINAUDI – „Divenire“  4758102

Veröffentlichungs-Datum: 16.02.2007

Decca Records   |  im Vertrieb bei Universal Music GmbH

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