Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker – Fleur de Paris

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Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker – Fleur de Paris

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Fleur de Paris (EMI Classics, VÖ: 03.09.2010)
Sie wurden oft kopiert, aber nie erreicht und sind eines der außergewöhnlichsten und erfolgreichsten Ensembles der internationalen Musikszene: Seit mehr als 30 Jahren begeistern die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker mit ihrem einmaligen, ungemein sanglichen und samtig-weichen Sound ihr Publikum rund um die Welt. Viele Musiker- und Komponistenkollegen hat das berühmte „Dutzend“ zur Zusammenarbeit inspiriert. Sein vielseitiges Repertoire von Klassik bis Jazz, Pop und Filmmusik schlägt sich in einer äußerst farbigen Diskographie mit Musik von Bach bis Piazzolla und von Villa-Lobos bis James Horner nieder. Jetzt folgt das lang erwartete neue Album der 12 Cellisten: Fleur de Paris mit Musik aus Frankreich!

Maurice Chevalier, der Klassiker unter den Chansonniers, lieferte den Titelsong, der natürlich im unnachahmlichen Sound der 12 Cellisten als Arrangement erklingt – genauso wie Edith Piafs legendäres Chanson La Vie en rose. Dass diese Stücke in Flair, Geist und typischem Klangduft gar nicht so weit von den berühmten Klassikhits aus den Federn von Ravel, Debussy, Satie und Fauré entfernt sind, zeigt das Album ebenfalls. Sein großer dramaturgischer Kern liegt freilich in einem größeren, ursprünglich für Chor komponierten Werk von Francis Poulenc: Figure humaine – eine achtteilige Komposition nach einem während der deutschen Besatzungszeit geschriebenen Gedicht von Paul Éluard, dessen geistige Substanz die Cellofassung auch ohne Worte umso suggestiver heraufbeschwört.