Cristóbal Repetto – Cristóbal Repetto

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Cristóbal Repetto – Cristóbal Repetto

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RepettoCoverWebres.jpg Wer diesen Mann zum ersten Male singen hört, merkt unweigerlich auf. Denn Cristóbal Repetto, der 24 Jahre junge neue Stern am Firmament des gesungenen Tangos, lässt seine Stimme klingen „als habe er ein Grammophon verschluckt“, wie es ein Rezensent aus Uruguay unlängst formulierte. In der Tat meint man im ersten Moment, eine alte 78er-Platte – vielleicht von einem Altmeister wie Gardel – zu hören. Denn nicht nur Repetto selbst, auch sein hervorragendes Begleit-Ensemble zielt mit ihm auf ein ‚alt-tönenendes‘ Klangerlebnis, und zwar live. So spielt z.B. Violinist Javier Casalla (u.a. bekannt durch den Bajofondo Tango Club, s.u.) eine Original-„Stroh-Geige“, eine  mit Schalltrichter versehene Spezialform aus den 1920er Jahren, um auch auf der Bühne den Geist vergangner Zeiten beschwören zu können. Ein Auftritt dieser grupo ist wirklich unbeschreiblich; man muss das schon mal erlebt haben: mit eigenen Augen ist man Zeuge, dass da im Hier und Jetzt lebendige Menschen agieren; schließt man jedoch die Augen, wähnt man sich an den Anfang des vergangenen Jahrhunderts zurückversetzt. Diese Konvergenz von Nostalgie und höchst lebendiger Gegenwärtigkeit ist das Markenzeichen von Christóbal Repetto und macht ihn absolut unverwechselbar. Niemand singt derzeit auch nur im entferntesten wie er. Und seine bisherige Laufbahn ist nicht weniger spannend als sein Gesangsstil.
Geboren am 9. Juli 1979 (einem Nationalfeiertag) in Argentinien, genauer gesagt: in Maipú; einem Städtchen mit unter 10.000 Einwohnern, wuchs Repetto gewissermaßen unter Musikern auf. Peñas (i.e. Stätten, an denen Tango und andere traditionelle Musik gespielt wurde/n) gab es gleichermaßen zahlreich wie Festlichkeiten, bei denen er schon in jungen Jahren sein reifendes Gesangstalent erproben konnte. Als 13jähriger rief er seine erste eigene Radioshow in Maipú ins Leben, und kaum 2 Jahre später gründete er seine ersten Bands, welche hauptsächlich uruguayische Candombes von Künstlern wie Rubén Rada oder Jaime Roos spielten, aber auch erste eigene Nummern.
1996 schließlich gewann er den dritten Platz beim städtischen Wettbewerb junger Tango-Sänger, dessen sich Jury aus so berühmten Sängern wie Eladia Blásquez, Guillermo Fernandez und Adriana Varela zusammensetzte. Hier muss man noch sagen „trotz“ seiner Individualität, nicht „wegen“, denn der Mehrzahl der Juroren kam der langhaarige Teenager in Jeans und Sneakers, der sang wie die Tangueros des frühen 20sten Jahrhunderts, doch eher wie eine Provokation vor. Entsprechend nervös war er später im selben Jahr, als er in Balcarce mit Mariano Mores, einem der größten lebenden Tangueros, die Bühne teilen sollte. Repetto war zu dem fraglichen Konzert kurzfristig eingeladen worden, weil der eigentliche Gewinner des o.g. Turniers den Termin nicht wahrnehmen konnte. Und so stand er dann mit seinen Musikern aus Maipú, die alle nie zuvor Tango gespielt hatten, in roten Tennisschuhen im Rampenlicht und sang klassisches Repertoire. Repetto war überzeugt, „Mores würde uns alle umbringen“. Doch nichts dergleichen geschah. Eher im Gegenteil.
Ermutigt durch die Akzeptanz derer, die ihn bis dato singen gehört hatten, entschied sich der junge Künstler im Alter von 18 Jahren, nach Buenos Aires zu ziehen, um dort Musik und Journalismus zu studieren. Repetto schrieb sich am Belgrano-Institut ein und nahm zusätzlich Gesangsstunden bei Liliana Vitale und Susana Rossi. 2002 belegte er ausserdem einen Kompositionskurs am Rojas Kulturzentrum, wo er mit Rubén Goldín und Adrián Abonizio, zwei der Gallionsfiguren der rockorientierten Rosario Trova Rosarina der 80er Jahre, studierte. Sein außergewöhnlicher Stil verschaffte Repetto bald Reputation, und sein Ruf muss sich verbreitet haben wie ein kleines Lauffeuer. Er wurde eingeladen in die traditionsreichsten und angesehensten Versammlungsorte der Tangueros ‚alter Schule‘ wie z.B. La Boca’s Bar Roma und San Telmo’s La Cumparsita. Und auch hier schaffte es der jugendliche Individualist es, sich zu behaupten und sich Respekt zu ersingen.
Der Schritt über den Status eines local hero hinaus wurde Repetto schließlich möglich durch Daniel Melingo, ursprünglich Sänger und Saxophonist der in Argentinien hochpopulären Band Los Abuelos de la Nada, der sich vom Rocker zum Tanguero reformiert hat/te und Repetto als Gast zu seinen Shows lud, ihn sogar mit auf Tour nach Uruguay nahm. „Alles ging sehr schnell, nachdem mich Melingo unter seine Fittiche genommen hatte“, fasst Repetto dieses Kapitel zusammen – sein Mentor produzierte letztlich sogar Teile von Repettos erstem Album, das jedoch nie zur Veröffentlichung gelangte.
Repetto_Band rot.jpg Das störte den jungen Sänger jedoch nicht allzu lang; er hatte sein Herz längst einen Traum größeren Ausmaßes gehängt: Einmal mit Top-Produzent Gustavo Santaolalla zu arbeiten wie z.B. der kolumbianische Pop-Rock-Superstar Juanes u.a. Santaoalla gilt seit Mitte der 1980er Jahre als der Produzent lateinamerikanischer alternative music. „Auf gewisse Weise habe ich auf ihn gewartet“, erklärt Repetto dazu, „denn Gustavo hat/te eine Vision, mit der ich mich immer gut identifizieren konnte. Er hat nie Barrieren zwischen Rock und [Folklore] gesehen, stand vielmehr stets den alten Meistern nah und erwies ihnen Respekt.“
Die sehnsüchtig erwartete Initialzündung erfolgte in Form eines Auftrittes beim Kabelfernsehen, im Rahmen eines Features über Sólo Tango. Santaolalla muss diese Sendung gesehen und quasi sofort Kontakt zu Repetto aufgenommen haben, um diesen für sein Projekt Bajofondo Tango Club zu rekrutieren. Der Rest ist Geschichte. Die Produktion, ein Hybrid zwischen Tango und coolen Elektronika, auf dem Repetto neben Adriana Varela zu hören war, gewann nicht nur einen Latin Grammy, sondern auch den prestige-trächtigen Premio Gardel in Argentinien; erstmals erschien Repetto auf MTV (Latin America) – der Clip war übrigens ebenfalls für einen Award nominiert – und war natürlich bei den Bajofondo-Live-Events in Buenos Aires, in so hochkalibrigen Venues wie dem Opernhaus der argentinischen Hauptstadt und dem NDAtheneo, dabei.
Jetzt legt der jugendliche Held, der schon so früh am Eingang des Pantheons seiner Heimat angekommen ist, auch in Deutschland sein Debut-Album vor – wie von ihm ersehnt, von Gustavo Santaoalla produziert (und in seiner argentinischen Heimat auf dessen eigenem Label Surco veröffentlicht) –  das ihm auch hierzulande manches Herz zu Füßen sinken lassen dürfte. Repetto hat es, dieses gewisse Etwas, das viele rebellische Rocker so anziehend macht – nur kann er natürlich um ein Vielfaches besser singen als die meisten Vertreter der optisch relevanten Vergleichsgruppe. Repetto ist weit mehr als „nur eine Kuriosität“. Ein kultivierter Hochgenuss für Kenner. VÖ: 20.01.2006     http://www.deutschegrammophon.com                          

   

 

  

 

 

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