BRIAN WILSON – Brian Wilson reimagines Gershwin

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BRIAN WILSON – Brian Wilson reimagines Gershwin

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BrianWilsonCover-Final2? (Disney Pearl, VÖ: 17.09.2010)
Es ist ein Aufeinandertreffen zweier musikalischer Legenden, wie man es bislang noch nicht erlebt hat – obwohl 70 Jahre zwischen den Künstlern liegen. Das Maßstäbe setzende Musikgenie Brian Wilson, Mitbegründer der Beach Boys, hat sich für sein Debütalbum auf dem Label Disney Pearl des Schaffens von George Gershwin angenommen. Neben zeitlosen Klassikern wie “Rhapsody In Blue“, „I Got Rhythm“ und „Summertime“ besticht das Album Brian Wilson Reimagines Gershwin vor allem durch zwei Aufsehen erregende neue Songs, „The Like In I Love You“ und „Nothing But Love“, die Brian Wilson aus bislang unveröffentlichtem Material von George Gershwin schuf. Brian Wilson Reimagines Gershwin kommt am 17. September in den Handel, und ist online ebenso erhältlich wie als hochwertige Vinyl-Sonderpressung.

Brian Wilson erklärt seine große Vorliebe für George Gershwin: “Neben Irving Berlin hat George Gershwin eigentlich den Popsong erfunden, aber das ist nicht alles. Er hatte eine spezielle Gabe für gute Melodien, an die niemand anders heranreicht. Trotzdem ist seine Musik zeitlos und immer ansprechend. Dieses ist das spirituellste Projekt, an dem ich je gearbeitet habe.”
Das neue Album, das Brian Wilson mit seinen langjährigen Bandgefährten eingespielt hat und das von ihm selbst produziert und von dem mit mehreren Grammys ausgezeichneten Techniker Al Schmitt abgemischt wurde, besticht durch seine typisch verschachtelten Gesangsharmonien und jene Orchestrierung, die Brian Wilson zu einem der herausragenden und weltweit bewunderten Popkünstler gemacht haben. Zu den Songs gehören seine persönlichen Lieblingsstücke von George Gershwin, etwa „Summertime“, „I Loves You, Porgy“, „I Got Plenty O’ Nuttin’“ und „It Ain’t Necessarily So“ (alle aus der Oper „Porgy & Bess”), sowie „’S Wonderful“, „I’ve Got A Crush On You“ und „They Can’t Take That Away From Me“. Eingerahmt wird das Album durch eine A-Cappella-Version von „Rhapsody In Blue”, jenem 1924 entstandenen Meilenstein der Musikgeschichte, auf dem Brian Wilson seine beeindruckenden Gesangsharmonien zum Besten gibt.
Die beiden neuen Stücke, „The Like In I Love You“ und „Nothing But Love“, werden mit Sicherheit das leidenschaftliche Interesse von Musikwissenschaftlern und Fans wecken. Ersteres basiert auf “Will You Remember Me?”, einem Song, den George Gershwin 1924 für das Musical “Lady, Be Good!” komponiert hatte, der dann aber für die Produktion nicht eingesetzt wurde. „Nothing But Love“ geht zurück auf “Say My Say”, ein Songfragment von 1929, das die Gebrüder Gershwin nie fertig stellten.
Letztes Jahr stellten die Gershwin-Nachlassverwalter und Warner/Chappell Music Brian Wilson über 100 Klavier-Demos mit unveröffentlichten oder unbekannten Songs und Melodien zur Verfügung, allesamt aus dem Nachlass des 1937 verstorbenen George Gershwin. Brian Wilson suchte sich zwei Stücke aus und schuf dann neue Kompositionen, die seinen Stil mit dem George Gershwins kombiniert.
Nachfolgend das vollständige Tracklisting für Brian Wilson Reimagines Gershwin:
1. “Rhapsody In Blue” / Intro
2. “The Like In I Love You”
3. “Summertime” (aus Porgy & Bess)
4. “I Loves You, Porgy” (aus Porgy & Bess)
5. “I Got Plenty O’ Nuttin” (aus Porgy & Bess)
6. “It Ain’t Necessarily So” (aus Porgy & Bess)
7. “’S Wonderful” (aus dem Broadway-Musical “Funny Face”, auch verwendet in dem MGM- Kinofilm “An American In Paris”)
8. “They Can’t Take That Away from Me” (verwendet in the Kinofilm „Shall We Dance“ und nominiert für einen Oscar)
9. “Our Love Is Here to Stay” (aus dem Film “The Goldwyn Follies” und der MGM-Kinoproduktion “An American In Paris”)
10. “I’ve Got A Crush On You” (verwendet in den Broadway-Shows “Treasure Girl” und “Strike Up The Band”)
11. “I Got Rhythm” (aus der Broadway-Show “Girl Crazy”)
12. “Someone To Watch Over Me” (aus der Broadway-Show “Oh Kay!”)
13. “Nothing But Love”
14. “Rhapsody In Blue” / Reprise
Neben George Gershwin zählt auch Brian Wilson zu den großen amerikanischen Komponisten der vergangenen 100 Jahre. Mit seinen Brüdern, einem Cousin und einem Freund gründete der aus dem Süden Kaliforniens stammende Brian Wilson noch als Teenager die Beach Boys. Mit ihm in der Rolle als hauptverantwortlicher Songwriter und Arrangeur gelangen der Band nicht nur Dutzende von Top-Hits – durch Brian Wilsons innovative Melodien und Harmonien wurde die gesamte Popmusik nachhaltig verändert. Songs wie “I Get Around”, “Help Me, Rhonda”, “California Girls”, “Wouldn’t It Be Nice” und der #1 Dauerbrenner “Good Vibrations” gehören nach wie vor zu den Grundpfeilern der Rock’n’Roll-Musik. Das Album “Pet Sounds” von 1966 zählt gemeinhin zu den größten Alben aller Zeiten.
Auch nach der Beach-Boys-Ära schuf Brian Wilson weiterhin beeindruckende Musik und publizierte zehn Soloalben, darunter das atemberaubende “Brian Wilson Presents SMiLE”, für das er bereits in den 1960ern mit Aufnahmen begonnen hatte und das er schließlich im Jahre 2004 fertig stellte. Die Kritiker standen Kopf, das Album platzierte sich in den Top 20 und gewann sogar einen Grammy. Brian Wilson ist in der Rock’n’Roll Hall Of Fame und der Songwriter’s Hall Of Fame verewigt, er ist Preisträger des Kennedy Center und hat zahlreiche Mehrfach-Gold und Platinalben verliehen bekommen – kurz, Brian Wilson ist bereits zu Lebzeiten eine unsterbliche Legende der Popmusik.
Brian Wilson Reimagines Gershwin wird ab dem 3. September im Handel erhältlich sein. Mehr Informationen über die Veröffentlichungen von Walt Disney Records gibt es auf Disney Records.com, Facebook.com/disneymusic oder Twitter.com/disneymusic. Mehr zu Brian Wilson auf dessen Homepage www.brianwilson.com.